Anfang 2020 hat sich ein Kernteam aus Jugendverantwortlichen mit dem Ziel formiert, das Miteinander von Schlüsselpersonen in der Schweizer Jugendarbeit zu fördern. Mit dem Jugendforum ging kürzlich das erste Produkt aus diesem Zusammenstehen über die Bühne. 40 Jugendverantwortliche aus christlichen Werken, Verbänden, Allianzen und Schulen folgten der Einladung von Jaël Binggeli, Jugendbeauftragte der SEA und Leiterin des Kernteams.

 

Gleich zu Beginn stellte Christof Inniger, Leiter Youth VFMG und Mitglied des Kernteams, klar: «Es ist ein grosser Unterschied, ob man etwas gemeinsam anpackt oder jeder für sich arbeitet.» Als Beispiel nannte er die Zugvögel, die durch die gemeinsame Reise bis zu 50 Prozent der Energie sparen können. Er motivierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, von ihrer Arbeit begeistert zu sein wie die Fans eines Fussballclubs. Im Gegensatz zu deren Kultur sollen sie aber auch die Erfolge der anderen Clubs feiern.

 

In diesem Geiste fand das dreistündige Online-Meeting statt. Verschiedene Impulse wechselten sich ab, für die meisten aber stand die Vernetzung im Zentrum. Dies deckte sich mit dem Wunsch des Kernteams: einen Ort zu schaffen, wo aus nur vom Hörensagen geläufigen Namen bekannte Gesichter werden. Denn: «Wer sich kennt, ruft schneller an und fragt nach, wenn ihn etwas irritiert.» Dieses Statement war Jonathan Bucher, Leiter von SHINE und ebenfalls Teil des Kernteams, besonders wichtig.

 

Aus dieser Überzeugung heraus hat das Kernteam auch das Ziel, nicht nur dieses Jugendforum zu organisieren, sondern eine Gemeinschaft von Freunden zu sein. Ein Team, dessen Zweck die gemeinsame Zeit ist – und nicht die Produkte, die daraus entstehen. Dass dies nicht zur Untätigkeit führt, zeigen das Jugendforum und weitere Projekte, die angedacht sind. Sie alle sollen dazu beitragen, dass Jugendverantwortliche sich als Teil einer Reich-Gottes-Bewegung verstehen dürfen statt als Einzelkämpfer.