Nach zwei digitalen Formaten in den letzten Jahren stand am Jugendforum 2022 in Olten mit rund 30 Jugendleitenden aus Jugendallianzen und -netzwerken, Schulen, Jugendverbänden und Werken die persönliche Begegnung im Vordergrund. Es zeigte sich einmal mehr, wie wichtig dies für das Miteinander und gelebte Einheit ist.

 

Es ist schlicht nicht dasselbe, wenn man sich nur über Zoom in «2D» begegnen kann. Deswegen war dem Kernteam des Jugendforums wichtig, dass in diesem Jahr die Begegnung im Fokus steht. Viel Zeit für den persönlichen Austausch, aber auch gemeinsame Anbetung, um sich von Gott erfrischen und ermutigen zu lassen, waren die zentralen Anliegen des diesjährigen Jugendforums zum Thema «Awakening – Auftanken bei Gott. Inspiriert durch Begegnungen».

 

Der Tag, den die Leitenden aus der ganzen Deutschschweiz in Olten verbrachten, startete mit Anbetung und Gebet. Es war ein innerliches Ausrichten auf Gottes Gegenwart. In der Zeit der Fürbitte standen die Jugendleitenden gemeinsam für die Jugendarbeit und die Jugendlichen ein. Denn die letzten zwei Pandemiejahre waren nicht nur einfach. Im Anschluss gab es einen geistlichen «Powersnack» von Daniel Janzen vom IGW. Mit seiner Message weckte er die Hoffnung und Sehnsucht, dass Gott in der jungen Generation wirken und sie stärken und ermutigen soll.

 

Vor dem Mittag wurde in Gruppen gearbeitet. In Form eines «World Café» trugen sie aktuelle Themen aus der Jugendarbeit zusammen. Anschliessend wurden Fragen gestellt, Erfahrungen und neue Gedanken dazu ausgetauscht. Der lockere Teil für Gemeinschaft und Vernetzung begann mit einer langen Mittagspause und einem anschliessenden «Scavenger Hunt» in Olten. Dabei konnte gut verdaut und neue Kontakte geknüpft werden. Den Abschluss machte die Talkrunde mit Teilnehmenden, in der die Themen vom Tag noch einmal aufgegriffen und diskutiert wurden.

 

Jaël Binggeli, die SEA-Jugendbeauftragte und Hauptleiterin des Jugendforums, sieht die Bedeutung dieses jährlichen Vernetzungsanlasses bestätigt: «Um miteinander unterwegs zu sein und Einheit zu leben, musss man Zeit und Herz investieren. Diese Kultur des Miteinanders ist keine Selbstverständlichkeit. Daher braucht es Orte der Begegnung, wie das Jugendforum, um gemeinsam für die Jugend der Schweiz einzustehen.»