Aktuelle Mitteilung (Stand: 23.10.2020, 17.00h)

 

Mit den heute vom Kanton Bern beschlossenen, einschneidenden Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind ab sofort in einem der grössten Kantone auch grössere kirchliche Veranstaltungen wieder verboten. Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA empfiehlt den Kirchen und Gemeinden, sich auf weitere kantonale oder sogar schweizweite Einschränkungen dieser Art vorzubereiten.

 

Im Kanton Bern gilt ab heute Freitag ab Mitternacht ein Verbot von privaten und öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 15 Personen. Gotteshäuser dürfen geöffnet bleiben, aber auch dort gilt diese maximale Personenzahl. Beerdigungen sind mit einer grösseren Anzahl Personen möglich, jedoch nur mit Masken und der Registration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Massnahmen gelten vorerst für vier Wochen.

 

Als erster Kanton hatte bereits das Wallis Veranstaltungen mit mehr als zehn Personen untersagt. Eine laufend aktualisierte Übersicht über die Massnahmen in den Kantonen bietet SRF Online. Es ist absehbar, dass bald flächendeckend wieder Einschränkungen oder Verbote für Veranstaltungen erlassen werden. Die SEA empfiehlt deshalb den Kirchen und Gemeinden unabhängig vom derzeitigen kantonalen «Flickenteppich» an Regeln, sich darauf vorzubereiten, erneut keine Präsenz-Gottesdienste mehr durchführen zu können.

 

Nach den für kommenden Mittwoch angekündigten Entscheiden des Bundesrats mit voraussichtlich landesweiten Einschränkungen – unter anderem für Veranstaltungen an öffentlich zugänglichen Orten – wird die SEA ausführlicher informieren.

 

Klar ist allerdings bereits, dass der am kommenden Dienstag, 27. Oktober, geplante Thinktank «Kirche und Corona» der SEA und des Verbands Freikirchen.ch nicht in Bern, sondern online stattfinden wird.

Weitere Informationen

Medienmitteilung des Kantons Bern