Die Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen der SEA hat mit Dominik Portmann einen neuen Geschäftsleiter. Neu zur Geschäftsstelle gestossen ist zudem Simeon Stiefel für den Bereich Mobilisation. Die AEM ist ein Dachverband von 32 Missionsorganisationen und fünf theologischen Ausbildungsstätten, die das Anliegen eint, das Evangelium in Wort und Tat über alle Kulturschranken hinweg zu verbreiten. Ihr neuer operativer Leiter stellt sich, seine Motivation sowie die aktuellen Prioritäten der AEM vor.

 

«Aufgewachsen bin ich als ältestes von drei Kindern im Kanton Aargau. Das ist der erste grosse Gegensatz, der mein Leben prägt: Ich habe immer wenige Kilometer um meinen Geburtsort herum gelebt – ausser in jenen beiden Jahren, die ich fast ausschliesslich in Asien verbracht habe. Mit meiner Frau und unseren drei kleinen Kindern lebe ich nun wieder im Aargau.

 

Dass unsere Pläne nicht immer Gottes Plänen entsprechen, habe ich immer wieder erfahren – und das ist der zweite grosse Gegensatz, der mein Leben prägt. Wäre es nach meinem Willen gegangen, wäre ich sicher nicht Christ geworden. In einer Dezembernacht 2003 änderte sich dann alles: Ich ging als überzeugter Atheist ins Bett und stand als überzeugter Christ auf – so zumindest die Kurzversion meiner Bekehrung.

 

Schon damals war mir klar, dass Gottes Wort mein Leben prägen würde – aber nicht so, dass ich Theologie studieren würde. Auch das änderte sich, allerdings erst rund neun Jahre später. Zuerst studierte ich noch dieses und jenes und baute eine eigene Firma auf. Dann aber berief mich Gott zum Studium an der STH Basel, das ich mit dem Master abschloss. Und wieder hatte Gott andere Pläne: Obwohl ich dachte, Mission sei nichts für mich, arbeitete ich für eine Missionsorganisation in Asien. Einige Jahre später kam ich zu OM Schweiz und nun bin ich bei der AEM tätig.

 

Privat bin ich gerne mit der Familie im Wald oder im Zoo. Auch drehe ich gerne früh am Morgen meine eigenen Runden im Wald. Der Alltag wird manchmal auch von Alarmen unterbrochen: Ich bin in der örtlichen Feuerwehr engagiert.

 

Meine Motivation für die Tätigkeit bei der AEM ziehe ich aus meinem Wunsch, dem Reich Gottes zu dienen. Der Herr hat mir viele Gaben mitgegeben, die nicht auf eine Position als Pastor oder Missionar im Feld gepasst hätten (u.a. Erfahrung in Marketing und Sales sowie Geschäftsführung, Sozialversicherungen, Buchhaltung). Mit meinem aktuellen Engagement kann ich genau diese Gaben nutzen, um dem Reich Gottes zu dienen.

 

Es stehen derzeit mehrere grosse Projekte an. Einerseits übernehme ich viele Pendenzen aus der Zeit, als die AEM keinen Geschäftsführer hatte. Andererseits stehen wichtige Fragen im Raum, beispielsweise unterstützen wir als AEM die angeschlossenen Werke in der Koordination ihrer Arbeit im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt. Ausserdem beschäftigen wir uns mit Fragen rund um den Datenschutz und die Sicherheit von Mitarbeitenden.»

Weitere Informationen

Webseite der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM)