Die Welt hält – wieder einmal – den Atem an. Die Situation in Afghanistan erschüttert. Die Arbeitsgemeinschaft interkulturell der SEA hat ein Video mit einer Afghanin und einem Afghanen in der Schweiz gedreht, um Betroffene und Nahestehende selbst zu Wort kommen zu lassen. Ausserdem engagieren sich neben der AG interkulturell die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM), für Religionsfreiheit (AGR) und von Interaction im Blick auf die Situation in Afghanistan. Auch Sie können etwas beitragen – im Gebet, mit Finanzen oder indem Sie sich aus erster Hand informieren. 

 

Gebetsanliegen

 

Christ4afghans.ch ist eine Vernetzungsplattform, die als Teil der «Arbeitsgemeinschaft interkulturell» jeden 4. Mittwoch im Monat in Aarau Gebetstreffen für Afghanistan veranstaltet. Weitere Informationen bei Mirjam Bolliger: mbolliger@hispeed.ch oder Anmeldung des Newsletters auf der Webseite.

 

Christliche Ostmission (COM) ist ein Hilfswerk, welches Katastrophenhilfe mit Lebensmitteln, Kleidern und Betreuung von Opfern und Flüchtlingen leistet sowie Projekte mit Langzeitwirkung im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe macht. In Afghanistan ist im Moment ein Langzeitprojekt in den Anfängen, welches 7- bis 14-jährige Mädchen aus häuslicher Gewalt befreien und in einem Schutzhaus unterbringen will. Der Verlauf des Projekts ist durch die momentane Krise noch ungewiss. Es wird gebetet:

  • Für das geplante Langzeitprojekt der Befreiung von Mädchen aus häuslicher Gewalt, dass sie ein Schutzhaus finden dürfen.
  • Für die Kinder, welche ihre Eltern aufgrund des Selbstmordattentats verloren haben.
  • Für die Kinder, welche grundlos im Gefängnis sassen und vor dem Einmarsch der Taliban frei und allein gelassen wurden.
  • Für den Aufbau von Nothilfeprojekten in Nachbarländern von Afghanistan.

 

Frontiers hat sich auf die Fahne geschrieben, muslimischen Mitmenschen mit Liebe zu begegnen. In Afghanistan ist die Organisation bereits seit 20 Jahren aktiv und konnte erleben, wie die Gemeinde Jesu gewachsen ist. In der momentanen Krise wird gebetetn:

  • Für das afghanische Volk und um Schutz für die Gläubigen im Land, die in grosser Ungewissheit leben.
  • Dass gerade in dieser Zeit viele Menschen Gott erleben und kennenlernen.

 

Open Doors hilft verfolgten Christen weltweit mit geistlicher und materieller Unterstützung. Zur Situation in Afghanistan bietet die Organisation auf ihrer Webseite Gebetsanliegen und Kontextinformationen dazu:

  • Für Weisheit für Afghanen, wie sie in allen Situationen überleben können.
  • Dass die Bürger des Landes – insbesondere Christinnen und Christen – geleitet werden, wie sie in den kommenden Tagen mit Verhören und Brutalität umgehen sollen.

 

 

Spendenaufruf für spezifische Projekte

 

Frontiers hilft in Afghanistan Flüchtlingen bei der Flucht, unterstützt Christen und Gemeinden im Land und ausserhalb, leistet Trauma-Nothilfe und vieles mehr. Weitere Informationen und Kontodaten sind auf der Webseite ersichtlich.

 

Hoffnungsnetz ist eine gemeinnützige Stiftung, welche rasche, kompetente und wirkungsvolle Hilfe in Not- und Katastrophenfällen leistet. Dies geschieht in der Zusammenarbeit der beteiligten Hilfswerke am Ort der Hilfeleistung wie auch in der Beschaffung der Mittel. In Afghanistan versorgen sie Notleidende und angrenzende Länder mit lebensnotwendigem Material und wollen so ein Zeichen der Hoffnung in einer ungewissen Zeit setzen. Weitere Informationen und Kontodaten auf der Webseite.

 

MEOS begleitet Migrantinnen und Migranten in der Schweiz und fördert interkulturelle Kompetenzen bei Schweizern und Eingewanderten. Ihre spezifischen Angebote für Afghaninnen und Afghanen sind im Moment Begegnungscamps und direkte Begleitung im Alltag.

  • Sie haben bereits ein Wochenende mit sehr berührenden Momenten erlebt (siehe Bericht in der Publikation «Mein Nächster»), als Nächstes steht ein Herbstlager für Afghanen und Perser an. Da der Lagerbeitrag nicht durch die Teilnehmenden gedeckt werden kann, werden Spenden gesammelt.
  • Zwei Mitarbeitende der MEOS begleiten und beraten Afghanen in ihrem Alltag in der Schweiz. Aus Gründen der Sicherheit werden keine genaueren Details herausgegeben.

Spenden für die beiden Projekte sind an «MEOS, CH72 0900 0000 8002 8590 4, Vermerk Afghanen in der Schweiz» zu richten, weitere Informationen auf der Webseite.