Im Rahmen der diesjährigen Kampagne zum Flüchtlingssonntag hat die Arbeitsgemeinschaft interkulturell der SEA-RES, mit der Unterstützung mehrerer Partnerorganisationen, einen Dokumentarfilm produziert. Er beleuchtet eindrücklich die aktuelle Flüchtlingslage, auch in Bezug auf die Pandemie, aus verschiedenen Perspektiven und lässt Geflüchtete zu Wort kommen. Die Premiere des Films findet am Flüchtlingssonntag, 20. Juni 2021, um 20 Uhr auf Youtube statt. Schon jetzt besteht für Interessierte die Möglichkeit, eine Vorpremiere zu organisieren.

Gerechtigkeit und Verantwortung; das sind komplexe Themen, vor allem, wenn es um geflüchtete Menschen geht. Ist es gerecht, wenn Tausende von Kindern und Erwachsenen in provisorisch aufgebauten Lagern unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren müssen? Was bringt Menschen dazu, sich überhaupt auf die Flucht zu begeben und die damit verbundenen Strapazen auf sich zu nehmen? Warum flüchten Konvertiten und welche Perspektive haben sie hier in der Schweiz? Können wir überhaupt mehr Flüchtlinge aufnehmen? Diesen und anderen Fragen geht der Film «Gerechtigkeit auf der Flucht» auf den Grund. Ein dreiminütiger Trailer gibt einen ersten Einblick:

In eine fremde und doch so nahe Realität eintauchen
Der von der Arbeitsgemeinschaft interkulturell produzierte Dokumentarfilm beleuchtet die aktuelle Flüchtlingslage in und um Europa aus verschiedenen Perspektiven und gibt Menschen auf der Flucht eine Stimme. Durch Einzelporträts von Geflüchteten und Einblicke in Organisationen, die in der Schweiz und in Europa unter geflüchteten Menschen tätig sind, wird den Zuschauerinnen und Zuschauern die Realität ungefiltert vor Augen geführt. Verfügbar ist der Film in verschiedenen Formaten von fünfminütigen Ausschnitten zu bestimmten Themen bis zur vollen Länge von 45 Minuten. Dank den unterschiedlichen Formaten ist der Dokumentarfilm vielseitig einsetzbar und geeignet für Gottesdienste, Jugendgottesdienste, Jugendgruppen, Kleingruppen und Familien.

Nicht auf die Premiere warten
Am 20. Juni 2021 findet um 20.00 Uhr die offizielle Onlinepremiere auf Youtube statt. An der Premiere kann einfach und gratis von zuhause aus oder in einer Gruppe zusammen teilgenommen werden. Der Dokumentarfilm wird auf Deutsch, Englisch und Französisch zu Verfügung stehen und Ende Juni öffentlich zugänglich sein. Um dieses für alle kostenlose Angebot zu ermöglichen, sind die Produzenten auf Spenden angewiesen. Weshalb nicht am Flüchtlingssonntag selbst Gutes tun und einen Betrag überweisen?

NGOs, Kirchen, Kleingruppen, Jugendgruppen, Freiwillige und Privatpersonen sind aufgerufen, lokale Vorpremieren des Dokumentarfilms «Gerechtigkeit auf der Flucht» durchzuführen und den Inhalt des Films zu vertiefen. Genauere Informationen, wie eine Vorpremiere organisiert werden kann, zur Vertiefung des Films und zur Überweisung von Spenden finden Sie unter: www.each.ch/fluechtlingssonntag

Die Protagonisten des Films auf einen Blick
Im Film kommen folgende Personen zu Wort: Verschiedene Flüchtlinge aus Athen; Kurosh aus dem Iran, der in einem Ausschaffungszentrum lebt; die Geschäftsleitung von Asyl Berner Oberland; Anja Klug, UNHCR-Vertreterin für die Schweiz und Liechtenstein; Daniel Bach vom Staatssekretariat für Migration (SEM); Erich von Siebenthal, Nationalrat SVP; Niklaus-Samuel Gugger, Nationalrat EVP; Andrea Wegener, Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation in Moria, Lesbos.

Stimmen aus dem Film:

«Wir wollen nur ein ruhiges Leben
und nicht ständig Angst haben um
unsere Leben und unsere Zukunft.»

Ein Flüchtling aus Griechenland

«Wie schlimm ist schlimm genug?»

Andrea Wegener, Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation in Moria, Lesbos

Kontakte
Egzon Shala
interkultureller Beauftragter SEA
Tel. 077 529 69 67
eshala@each.ch

Daniela Baumann
Kommunikationsbeauftragte SEA
Tel. 079 723 75 94
dbaumann@each.ch

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