Umfrage zeigt: Familien würden öffentliche Fördergelder für christliche Lager kaum abschaffen

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Seit 2014 hat das Bundesamt für Sozialversicherungen bsv mehreren christlichen Jugendverbänden insgesamt CHF 670'000.- Subventionen gestrichen. Die Begründung des Bundesamtes: Diese Lager würden primär zu missionarischen Zwecken benutzt und Kinder damit instrumentalisiert. Inzwischen haben bereits zwei Gerichtsentscheide die Argumente des Bundesamtes gestützt. Völlig zu Unrecht, entgegnen die Jugendverbände. Inhaltlich seien die christlichen Lager auf das ganzheitliche Fördern der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet. Nun zeigt auch eine Umfrage, dass die Argumentation des bsv wenig mit der Meinung der Bevölkerung zu tun hat. Kinder- und Jugendlager sind weitherum beliebt, gerade auch solche mit christlichen Inhalten. Die repräsentative Umfrage wurde vom gfs-zürich im Auftrag der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA im letzten Herbst durchgeführt. Im Anhang unten an der Seite finden Sie die detaillierten Ergebnisse der Umfrage.

Um die wertvolle Arbeit der christlichen Kinder- und Jugendverbände in der Öffentlichkeit verständlich und transparent zu präsentieren, haben verschiedene betroffene Jugendverbände, gemeinsame mit der SEA, über ein Jahr an einer Charta gearbeitet. Diese «Charta für christliche Kinder- und Jugendarbeit» (CcKJ) wird am 19. Mai 2016 der Öffentlichkeit präsentiert.

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Umfrage gfs Zürich.pdf76.92 KB
SEA-Medienmitteilung.pdf184.79 KB