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Medienmitteilung

Sonntag der verfolgten Kirche 8. November: Informationsmaterial ist bereit

 Wo der Glaube etwas kostet

 Zum 11. Mal findet in der Schweiz der „Sonntag der verfolgten Kirche“ statt. Im Fokus stehen am 8. November Usbekistan, Laos und Jemen. Dort leben Christen, denen der Glaube an Jesus Christus viel kostet – manchmal das Leben.

Zürich, 10. September 2009 (fh) – Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ruft Kirchgemeinden ein weiteres Mal auf, einen Sonntag der verfolgten Kirche durchzuführen. Am 8. November – es kann auch der 15. November oder ein anderer passender Sonntag sein – soll der leidenden Kirche weltweit gedacht werden. Rund 200 Millionen Menschen leben in Ländern, in denen die Religionsfreiheit nicht garantiert ist. Gottesdienste, in denen die weltweite Verfolgung thematisiert wird, können dazu beitragen und Anlass zum Gebet für konkrete Anliegen sein.

Christen unter Druck
Usbekistan ist die grösste der fünf ehemaligen zentralasiatischen Sowjetrepubliken. Offiziell herrscht Religionsfreiheit. Tatsächlich wird seit 1992 alles von Präsident Islam Karimov bestimmt. Religiöse Aktivitäten sind verboten. Gläubige verlieren ihre Stelle, Kirchen werden geschlossen, Bibeln werden konfisziert, christliche Leiter gebüsst. Im kommunistischen Land Laos will die Regierung nach wie vor das Christentum ausrotten. Sie möchte die Christen zwingen, zu ihrem ursprünglichen Glauben zurückzukehren und Papiere zu unterzeichnen, die den Glauben verleugnen. Auch ist von Kirchenschliessungen zu hören. Im Jemen herrscht neben politischen Kämpfen bittere Armut. Das einst blühende Land der Königin von Saba erstickt heute unter sunnitischem Einfluss und Al-Qaida-Terror im Osten, einem Stammeskrieg im Norden und politische Aufständen im Süden. Das Land wurde zur Hochburg für islamische Fundamentalisten. Trotzdem wächst eine kleine Schar von Christen, auch wenn sie Gefängnis und manchmal gar die Todesstrafe auf sich nehmen müssen.

Arbeitsmappe soeben erschienen
Zur Vorbereitung des „Sonntags der verfolgten Kirche“ veröffentlicht die SEA jeweils eine Arbeitsmappe. Sämtliche evangelische Kirchgemeinden und Freikirchen erhalten in diesen Tagen das rote Vorbereitungsdossier. Darin sind Informationen über die herausgegriffenen Länder und die Situation der Christen enthalten. Eine Weltkarte mit Index über die wegen ihres Glaubens leidenden Brüder und Schwestern in aller Welt liegt der Mappe bei. Wie üblich sind Impulse zu Predigten, eine Kinderseiteseite, eine Übersicht über Filme zum Thema sowie Infos über die die teilnehmenden Organisationen eingelegt. Auf der Internetseite
www.verfolgung.ch sind zusätzliche Informationen und eine Präsentation im Powerpoint-Format zum Herunterlanden bereit.

 SEA und AGR
Die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) ist eine Bewegung von Christinnen und Christen aus reformierten Landeskirchen, evangelischen Freikirchen und christlichen Organisationen. In der Romandie tritt der französischsprachige Teil der Evangelischen Allianz unter dem Namen „Réseau évangélique“ auf. Die SEA besteht gesamtschweizerisch zurzeit aus 77 lokalen Sektionen mit rund 550 Gemeinden und 150 christlichen Organisationen. Die Basis der SEA wird auf rund 250 000 Personen geschätzt. Die SEA ist eine von weltweit 127 nationalen Evangelischen Allianzen mit schätzungsweise 420 Millionen Gleichgesinnten.

 Die SEA unterhält 14 Arbeitsgemeinschaften (AG). Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit (AGR) sind Open Doors (OD), Hilfe für Mensch und Kirche (HMK), Christian Solidarity International (CSI), Christliche Ostmission (COM), Aktion für verfolgte Christen (AVC), Osteuropamission (OEM) und Licht im Osten (LIO).

 Die Arbeitsmappe zum Sonntag der verfolgten Kirche vom 8. November 2009 kann bezogen werden bei der SEA, Josefstr. 32, 8005 Zürich, Tel. 043 344 72 00 oder per E-Mail: svk@each.ch, oder direkt von www.verfolgung.ch heruntergeladen werden. Dort ist auch zusätzliches Material wie etwa eine Powerpoint-Präsentation zu finden.

Für Ihre Fragen steht Ihnen Annette Walder-Stückelberger Tel 044 982 33 33 gerne zur Verfügung.

SEA-Präsident: Dr. Wilf Gasser, Josefstr. 32, 8005 Zürich (Tel. 079 645 29 44)
Sekretär: Hansjörg Leutwyler, SEA, Josefstr. 32, 8005 Zürich (Tel. 043 344 72 00, Fax. 043 344 72 09)
Leiterin AG Religionsfreiheit: Annette Walder-Stückelberger, CSI Schweiz, Zelglistr. 64, Postfach 70 ,8122 Binz, Tel. 044 982 33 33,  annette.walder@csi-int.org
Kommunikation und Medien: Thomas Hanimann, SEA, Josefstr. 32, 8005 Zürich (Tel. 043 344 72 00 thanimann@each.ch)

 

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Arbeitsmappe   weiter
Beteiligte Organisationen   weiter
Power Point Präsentation   weiter
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Josefstrasse 32, 8005 Zürich 043/344 72 00, Fax 043/344 72 09, eMail: info@each.ch, PC-Konto 60-6304-6