Schaffhausen - Sektion des Monats Juli und August 2011

Ein Interview mit Peter Bösch, Sektionspräsident:
Thomas Beerle (TB): Die Allianz Schaffhausen (ergänzt durch weiter Gemeinden) hat sich mit 130 Mitarbeitern an der Schaffusia `11, dem Stadtfest in Schaffhausen beteiligt. – Wie kommt es dazu, dass sich eine Allianz für einen solchen Anlass einspannen lässt?
Peter Bösch (PB): Ich habe an der letztjährigen Delegiertenkonferenz der SEA in Aarau von einer Winterthurer Gemeinde gehört, die ganz einfach am Albanifest geholfen – und so der Stadt Winterthur gedient hat. Das hat mich begeistert. Im Vorfeld der Schaffusia liessen sich meine Mitverantwortlichen in der Allianz von dieser Idee anstecken. Wir wollten der Stadt und ihrer Bevölkerung praktisch dienen.
TB: Was hat die Leute aus den Gemeinden motiviert, sich als Mitarbeiter zu melden?
PB: Die Rekrutierung der Freiwilligen lief zunächst nicht wie gewünscht. Schliesslich konnten wir aber alle 190 Jobs abdecken. Die Mitarbeiter waren angetan von der Idee, miteinander als Leib von Jesus nicht fromm sondern ganz praktisch diakonisch in die Stadt zu wirken.
TB: Wie war die Zusammenarbeit mit Behörden und den «Arbeitgebern» am Festort?
PB: Sehr gut. Das Organisationskommitee war überrascht und dankbar für unser Angebot.
TB: Welche Jobs konntet ihr erledigen und wie ging es den Mitarbeitern in der Ausführung ihrer Jobs?
PB: Zunächst gab es verschiedene Aufgaben rings um das Feuerwerk auf dem Munot. Wir transportierten Material, räumten die Zinne, halfen das Feuerwerk zu verkabeln, schliesslich räumten wir auch wieder auf. Dann haben wir die Standplätze der Marktstände markiert, den Infostand betreut. Wir waren engagiert als Bühnenhelfer und Betreuer der Bands… Wir bekamen viel Lob von den Verantwortlichen für unsere initiative und zuverlässige Mitarbeit.

TB: Mitten auf dem Festgelände habt ihr ein Zelt aufgestellt, die «Oase», wo ihr Gespräche, Segensgebete, Zuwendung... angeboten habt. Welche Erfahrungen habt ihr dabei gemacht?
PB: Die Passanten konnten erstens Wünsche an die Stadt auf Flipchart Papier schreiben. Dann konnten sie Gebetsanliegen äussern – anonym auf einem Zettel oder direkt persönliches Gebet in Anspruch nehmen. Weiter gab es einen Raum mit Liegestühlen und einer entspannenden Powerpoint Show mit Naturbildern. Es gab verschiedene gute Gespräche in und ums Zelt. Die Mitarbeiter waren ermutigt, dass Passanten Gebet in Anspruch nahmen.
TB: Wenn du ein kurzes Fazit über den Anlass ziehen müsstest...?
PB: Wir konnten als Christen einen positiven Akzent setzen. Wir haben mit beigetragen an einem laut Polizei überraschend friedlichen Stadtfest.

