Die Reformierten wollen auf nationaler Ebene nicht nur zusammenarbeiten, sondern miteinander Kirche sein. Die Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes SEK haben in Bern die von ihnen erarbeitete neue Verfassung in der Schlussabstimmung gutgeheissen.

 

Am 1. Januar 2020 wird aus dem Kirchenbund die «Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz» (EKS), eine nationale Kirchengemeinschaft. Diese vertritt die Mitgliedkirchen gegen aussen; sie hat den Auftrag, das Evangelium von Jesus Christus durch Wort und Sakrament, Diakonie und Seelsorge, Erziehung und Bildung zu verkündigen, wie der SEK in einer Medienmitteilung schreibt.

 

Die EKS bekennt in der Präambel der Verfassung den dreieinigen Gott. Sie «teilt mit der ganzen Christenheit den Glauben, wie er in den altkirchlichen Glaubensbekenntnissen formuliert ist». Der Zusammenschluss der 24 reformierten Kantonalkirchen, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Église Évangélique Libre de Genève erhält eine dreigliedrige Leitung. Die Abgeordnetenversammlung wird in eine nationale Synode mit stärkerer Vertretung der grossen Kirchen umgewandelt. Mit ihr haben der siebenköpfige Rat und der Präsident geistliche Impulse zu geben.

 

Die Schweizerische Evangelische Allianz SEA freut sich über den mutigen Schritt zur nationalen Kirchengemeinschaft. Sie wünscht Gottes Weisheit und Segen bei der Umsetzung der Verfassung.

 

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