Delegiertenversammlung SEA 2010

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Die Delegiertenversammlung der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zeigte die enorme Breite und Vielfalt der evangelischen Szene in der Schweiz. Die SEA ist eine wichtige Plattform für das Wirken und den Zusammenhalt evangelischer Christen und Kirchgemeinden in der Schweiz. Trotz unterschiedlichsten Hintergründen und Tätigkeitsfeldern, stand die gemeinsame Basis Jesus Christus im Zentrum.

Am Freitag 28. Mai trafen sich 80 Vertreter von Kirchen und evangelischen Organisationen in der Minoritätsgemeinde in Aarau.

Im Spannungsfeld von Diakonie, Evangelisation, Gemeindebau und Allianz-Arbeit
Johannes Wirth aus Winterthur berichtete, mit vielen persönlichen Erfahrungen durchzogen, über Diakonie und Evangelisation. Er appellierte, den Dienst am Menschen nicht für die Evangelisation zu missbrauchen. Er selbst versuche die Not der randständigen Menschen durch viele persönliche Begegnungen zu spüren. So entstand die Stiftung Quellenhof auf, die Wohn-, Arbeits- und Beratungsdienste für Bedürftige bietet. Er fordert auf, aus Liebe zu handeln, wenn man die Not sieht. Beispielsweise bot er mit seiner Freikirche in Winterthur während der Aschenwolke ungefähr 70 am Flughafen festsitzenden Personen spontan eine Unterkunft an.

Wahl von Matthias Fankhauser in den Zentralvorstand
Der Antrag des Zentralvorstands zur Ausweitung des ZV von sechs auf sieben Mitglieder wurde gutgeheissen. Matthias Fankhauser, Pfarrer der EMK wurde einstimmig gewählt. „Die Allianz ist in meinen Augen eines der besten christlichen Netzwerke die es gibt. Als Gemeindegründer weiss ich, wie wichtig solche Neztwerke sind. Deshalb bin ich motiviert in diesem Netzwerk mit zu knüpfen und zu gestalten.“ sagt Matthias Fankhauser.


Lokale Allianzen fördern
Auch in den lokalen Zusammenschlüssen von Kirchen, den Sektionen, wird der Allianzgedanke gelebt. Die Sektion Adelboden beispielsweise mietete über Ostern das Kino im Dorf und nutzten den Dorfplatz, um den Adelbodner die Kreuzigung von Jesus näher zu bringen. Vier Tage lang wurden Programm für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geboten.

Die Arbeitsgemeinschaft für Jugend schaltete dieses Jahr die Webseite www.stop-jugendgewalt.ch auf. Die Internetseite thematisiert Jugendgewalt aus der Sicht christlich-biblischer Werte und bietet praktische Hilfen für Betroffene und Jugendleiter.

Weltweit mitwirken
Die Schweizer Christenheit sehen sich als Teil der weltweiten Gemeinde. Sie setzt sich über die Landesgrenze hinaus für Werte wie Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Die SEA-Arbeitsgemeinschaft Interaction engagiert sich als Dachverband von christlichen Hilfsorganisationen für Barmherzigkeit in Drittweltländern ein. Die SEA-Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit organisiert im September eine Grosskundgebung so wie eine Unterschriftensammlung, die am 10. Dezember, am Tag der Menschenrechte, überreicht werden soll.

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Medienmitteilung Delegiertenversammlung SEA 2010.pdf70.99 KB